Der Schwäbische-Alb-Südrand-Weg (Hauptwanderweg 2, HW2) ist ein Fernwanderweg des Schwäbischen Albvereins entlang der Südseite der Schwäbischen Alb, dieser führt von Tuttlingen bis Donauwörth mit einer Streckenlänge von 256 km und ist in 19 Etappen aufgeteilt.
Dieses Jahr wanderten wir am 25.+26.April die beiden letzten Etappen mit dem Zieleinlauf nach Donauwörth.
Der Start war am Sa. 25.04. in Finningen und ging über Unter und Oberliezheim nach Bissingen wo wir in der Gasthaus Krone Übernachteten.
Am So.25.04. folgte nun die Schlussetappe nach Donauwörth, an beiden Tagen wurden 37km zurückgelegt, bei diesem Traumhaften Wetter machte die Strecke besonders Spaß.
Wir haben jetzt in den letzten 20 Jahre die Strecken vom HW1 und HW2 ganz erwandert, es hat sich auch in dieser Zeit eine tolle Gruppe entwickelt die schon geäußert hat, einen weiteren HW vom SAV zu erwandern, mal sehen die Planung läuft.
Zum Abschluss möchte ich nochmal und mit größter Achtung an unseren Karl Leurle Erinnern und zurückblicken, er hat dieses Projekt HW Wanderung in unserer OG Geplant und lange begleitet, leider war es im nicht mehr vergönnt den HW2 zu erwandern, deshalb blicken wir dankbar an Ihn zurück, in unseren Herzen war er beim Zieleinlauf in Donauwörth mit dabei.

Archiv für das Jahr: 2026
Stadtführung Dinkelsbühl
Stadtführung Dinkelsbühl
Gemeinsam mit der OG Gerstetten ging für 22 Wanderfreunde am Sonntag, 22.02.26 in die Reichsstadt Dinkelsbühl.
Vor unserer Stadtführung bot sich noch die Gelegenheit, das Haus der Geschichte mit
seinem Kellerverließ zu besuchen. Hier wurden zur Zeit der Hexenverfolgung Hexen und Hexenmeister verhört und inhaftiert. Eine kurze Ausstellung über die Hexenverfolgung wurde dort gezeigt. Wir erfuhren auch, warum es in der freien Reichsstadt Dinkelsbühl nur 11 Opfer der Hexenverfolgung gab – in anderen Städten während der gleichen Zeit – Hunderte Opfer. Im Museum wurden wir dann auch schon vom Spießbürger, dem Schafrichter und der Zunftmeister erwartet. Auf lustige Art gewährten Sie uns schon einen kleinen Einblick in der Geschichte der Reichsstadt Dinkelsbühl. Die jüngeren Teilnehmer wurden dann auch gleich in Holzschellen gepackt, wie damals die Inhaftierten auch (Kopf, Hände gefesselt).
Pünktlich wurden wir von unserem Stadtführer Thomas dann zur Stadtführung abgeholt. Die „schönste Altstadt Deutschlands“- Dinkelsbühl verdient diesen Namen – ist doch die gesamte Altstadt mit ihren zahlreichen Fachwerkbauten, der mittelalterlichen „originalen“ Stadtmauer, den bestehenden 16 Türmen und 4 Stadttoren, alles noch vollständig erhalten.
Die Geschichte Dinkelsbühls brachte uns Stadtführer Thomas auf angenehme, lustige – nie langweilige Art rüber. Im Münster St. Georg konnten wir noch die Krippe bewundern.
Allerdings war es im Münster um einige Grad kälter als draußen.
Im Gasthaus Sonne am Weinmarkt, kehrten wir noch ein um uns mit warmen Getränken wieder zu stärken. Trotz des nasskalten Wetters waren sich alle einig – da man nicht alles sehen konnte – eine 2. Stadtführung in Dinkelsbühl muss sein. Von unserem jüngsten Wanderkind kam allerdings die Bitte „Stadtführung ja…. aber bitte im Sommer“

